Geschichtsreise nach Kroatien

Ustaša-Regime, Holocaust und Geschichtsaufarbeitung, Studienreise nach Kroatien, 18.-24. September 2022

 

In Kooperation mit dem Verein balkan:biro organisieren wir im Herbst dieses Jahres eine Geschichtsreise, die sich mit dem Ustaša-Regime während des Zweiten Weltkriegs im Unabhängigen Staat Kroatien (Nezavisna Država Hrvatska, NDH) und dessen Folgen auseinander setzt. Auf unserer 7-tägigen Reise sind wir hauptsächlich in Zagreb unterwegs. Dort treffen wir Historiker:innen, die sich mit dem NDH-Staat, dem Holocaust und der Erinnerung an die Verbrechen auseinandersetzen, sowie mit Aktivist:innen, die sich mit heutigen neofaschistischen Tendenzen beschäftigen. Wir besuchen Museen und unternehmen einen Tagesausflug zu den Gedenkorten Jasenovac, Uštica und Donja Gradina (Bosnien-Herzegowina). Was waren die Spezifika des Ustaša-Regimes und des Holocausts im damaligen NDH? Wie wurde während der Jugoslawienkriege in den 1990er Jahren an die Erzählungen aus dem Zweiten Weltkrieg angeknüpft? Und wie sieht die Erinnerung in Kroatien heute aus?

Zum vorläufigen Programm geht es hier

 


 

Die Reise ist offen für alle Interessierten! Der Teilnahmebeitrag beträgt 560 € (Einzelzimmerzuschlag 75 €) und inkludiert sechs Übernachtungen im Hotel Laguna im Zweibettzimmer mit Frühstück, das gesamte Programm inkl. Eintritte, Transport vor Ort und zu Ausflügen, einen Reader und drei gemeinsame Essen. Die An- und Rückreise nach/aus Zagreb ist selbst zu organisieren. Auf unserer Reise werden wir viel zu Fuß unterwegs sein. Die Arbeitssprache in der Reisegruppe ist Deutsch, während die meisten der Vorträge auf Englisch gehalten werden. Das fixe Reiseprogramm wird es ab Anfang Juli 2022 geben.

 

Wir können einige reduzierte Teilnahmebeiträge anbieten. Bist du gerade in einer prekären finanziellen Lage? Schreib uns ein Mail! Kontoauszüge oder sonstige Nachweise sind nicht notwendig. Wir trauen jeder:m zu, eine eigene Einschätzung zu treffen.

 

Wir freuen uns über Voranmeldungen und Fragen per E-Mail an Kathrin Jurkat unter: kontakt@present-history.at

 


Wir danke für die freundliche Unterstützung des Projekts durch: